Der chinesische Tech-Gigant Xiaomi hat soeben seine neueste Smartphone-Generation enthüllt und rückt dabei vor allem eines in den Fokus: die mobile Fotografie. Mit dem Basismodell, der stark aufgerüsteten Ultra-Variante und einem luxuriösen Sonder-Smartphone untermauert der Hersteller seine tiefgreifende Partnerschaft mit den Kameraspezialisten von Leica. Doch was steckt wirklich unter der Haube der neuen Oberklasse-Geräte und lohnen sich die aufgerufenen Preise für Sie?
Dass Kameras bei High-End-Smartphones mittlerweile das wichtigste Verkaufsargument sind, ist kein Geheimnis. Beim brandneuen Spitzenmodell, dem Ultra-Ableger, verbaut der Hersteller einen wuchtigen 1-Zoll-Bildsensor, der extrem viel Licht einfangen soll und besonders bei schwierigen Kontrastverhältnissen glänzen dürfte. Das eigentliche Highlight versteckt sich jedoch im Teleobjektiv: Xiaomi integriert hier einen mechanischen optischen Zoom, der stufenlos zwischen 75 und 100 Millimetern Brennweite wechselt. Zusammen mit speziellen Linsenbeschichtungen gegen unerwünschte Spiegelungen verspricht das Setup Bilder auf Profi-Niveau.
Wer es etwas kompakter mag, greift zur Basisversion. Auch hier gibt es starke Technik, darunter ein 60-Millimeter-Teleobjektiv für schicke Porträts und Makroaufnahmen, die Sie aus nur zehn Zentimetern Entfernung knipsen können.
Im Inneren beider Geräte taktet der extrem leistungsstarke Snapdragon 8 Elite Gen 5. Egal, ob Sie aufwendige 3D-Spiele spielen, 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen oder intensives Multitasking betreiben – an die Leistungsgrenzen dürften Sie im Alltag kaum stoßen.
Etwas kritisch darf man allerdings beim Blick auf die Akkuspezifikationen sein. Es ist eine durchaus kuriose Entscheidung, dass das günstigere Standardmodell einen größeren Akku (6.330 mAh) und eine schnellere Ladeleistung (100 Watt) bietet als das teure Ultra-Modell (6.000 mAh bei 90 Watt Ladeleistung). Zwar lassen sich beide Geräte auch mit bis zu 50 Watt kabellos mit Energie versorgen, dennoch bleibt fraglich, warum die absolute Speerspitze der Serie beim Kabel-Laden leicht das Nachsehen hat.
Für absolute Liebhaber der Wetzlarer Kameraschmiede gibt es diesmal einen besonderen Leckerbissen. Das in direkter Kooperation entstandene Sondergerät besticht durch ein edles Aluminiumgehäuse und eine geriffelte Kamerablende, die an traditionelle Zoom-Objektive erinnert. Eine spezielle Software-Oberfläche simuliert zudem das Aufnahmegefühl klassischer Leica-Modelle. Dieses Exklusivitäts-Gefühl lassen sich die Hersteller allerdings teuer bezahlen. Mit einem Preis von knapp 2.000 Euro zielt dieses Schmuckstück auf eine sehr spitze Zielgruppe ab. Wer Interesse hat, wird ab Anfang März exklusiv bei der Deutschen Telekom fündig.
Das reguläre Modell startet preislich bei 999,90 Euro (mit 256 GB Speicherplatz), während für das Ultra-Modell mindestens 1.499,90 Euro (mit 512 GB) auf den Tisch gelegt werden müssen. Immerhin zeigt sich Xiaomi beim Thema Langlebigkeit von seiner besten Seite: Die Geräte erhalten fünf Jahre lang große Android-Updates und sogar sechs Jahre lang wichtige Sicherheitspatches. Wer bis Mitte März zuschlägt, kann zudem über die offizielle Shop-Seite von Xiaomi verschiedene Vorbesteller-Boni wie Schnellladegeräte oder spezielles Kamera-Zubehör vergünstigt oder sogar gratis abstauben.
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