Lange Zeit war die Telekom-Zweitmarke congstar vor allem für Mobilfunk und klassische DSL-Anschlüsse bekannt. Doch ab dem 2. Februar 2026 ändert sich das grundlegend. Der Kölner Anbieter steigt in den Glasfaser-Markt ein und bietet erstmals echte Highspeed-Anschlüsse auf Basis von FTTH (Fiber to the Home) an. Wer also bereits eine Glasfaserdose in der Wohnung hat, kann künftig die gewohnte congstar-Flexibilität mit modernen Übertragungsraten kombinieren.
Interessant ist die Preispolitik, die congstar hier an den Tag legt. Der Anbieter versucht, die Komplexität aus dem Tarif-Dschungel zu nehmen. Das Prinzip: Ein Preis, aber unterschiedliche Leistung je nach verfügbarer Technologie. Wer das Glück hat, an das Glasfasernetz angeschlossen zu sein, bekommt für das gleiche Geld deutlich mehr Bandbreite als DSL-Nutzer.
Besonders deutlich wird dies bei den Einsteiger- und mittleren Tarifen. Während der DSL-Kunde für den Aktionspreis von 35 Euro „nur“ 100 Mbit/s erhält, bekommt der Glasfaser-Kunde für denselben Betrag 150 Mbit/s im Download und fast den doppelten Upload. Ein Überblick über die Tarifstruktur ab Februar:
*Hinweis: Diese Preise gelten bei Buchung bis zum 31. März 2026. Danach erhöht sich der Grundpreis jeweils um 3 bis 5 Euro. Hier lohnt sich also Schnellsein.
Mit der Einführung der neuen Technologie sprengt congstar auch seine bisherigen Tempolimits. Erstmals sind Tarife verfügbar, die jenseits der DSL-Grenzen liegen und sich an Power-User richten:
Positiv hervorzuheben ist, dass congstar seiner Linie treu bleibt: Alle Tarife sind monatlich kündbar. In der oft von 24-Monats-Verträgen dominierten Glasfaser-Welt ist das ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Für Sie als Kunden soll der Bestellprozess so simpel wie möglich bleiben. Laut congstar müssen Sie sich nicht zwingend mit der Frage „VDSL oder Fiber?“ auseinandersetzen. Bei der Verfügbarkeitsprüfung auf der Webseite ermittelt das System automatisch die beste Technologie an Ihrem Standort. Ist die Glasfaserleitung bis in die Wohnung („Homes Connected“) bereits gelegt, wird Ihnen automatisch der leistungsstärkere Tarif angeboten.
Da Glasfaser spezielle Hardware benötigt, passt congstar auch das Router-Angebot an. Zum Einsatz kommt die AVM FRITZ!Box 5530 Fiber. Diese können Sie wahlweise für einmalig 139 Euro kaufen oder für 5 Euro monatlich mieten. Das ist fair, allerdings sollten Sie beachten, dass Sie bei einem Wechsel von DSL auf Glasfaser Ihren alten Router (sofern er kein integriertes Glasfaser-Modem hat) zwingend austauschen müssen.
Wer prüfen möchte, ob die neuen Geschwindigkeiten an der eigenen Adresse verfügbar sind, findet alle Details ab dem Stichtag direkt unter www.congstar.de/internet.
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