Künstliche Intelligenz ist längst kein bloßes Experimentierfeld mehr. Doch während wir uns bisher oft gefragt haben, ob die Ergebnisse einer KI überhaupt stimmen, rückt im Jahr 2026 eine ganz andere Frage ins Zentrum: Warum kommt die KI zu diesem Schluss? Der Software-Spezialist Aras prognostiziert für dieses Jahr einen massiven Wandel. In einer Welt, in der Algorithmen über Industrieproduktion, Mobilität und sogar Medizintechnik mitentscheiden, wird Transparenz zur neuen harten Währung. Für Sie als Nutzer oder Entscheider bedeutet das: Eine KI, die ihre Logik nicht offenlegt, hat in professionellen Umgebungen ausgedient.
Dass dieser Wandel nicht ganz freiwillig geschieht, liegt auch am Gesetzgeber. Mit der schrittweisen Einführung des EU AI Act und dem sogenannten Digital Product Passport (DPP) steigen die rechtlichen Hürden massiv an. Unternehmen müssen künftig genau nachweisen können, welche Daten und Modelle für eine KI-Entscheidung genutzt wurden. Wir sehen das kritisch: Wer hier schlampt, verliert nicht nur das Vertrauen seiner Kunden, sondern riskiert auch den Marktzugang. Transparenz ist also kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine absolute Voraussetzung für die industrielle Existenzberechtigung.
Wie lässt sich dieses Vertrauen technisch überhaupt herstellen? Hier kommt das Product Lifecycle Management (PLM) ins Spiel. Was früher eine reine Dokumentationsablage war, wandelt sich laut Aras nun zur zentralen „Vertrauensinfrastruktur“. Ein sogenannter Digital Thread verknüpft dabei alle Entscheidungen, Tests und Änderungen während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts. So wird die KI-Nutzung endlich auditierbar und reproduzierbar. Für Sie bedeutet das ein Plus an Sicherheit, da Fehler in hochautomatisierten Systemen so viel früher erkannt und behoben werden können.
Trotz aller Automatisierung gibt es eine wichtige Entwarnung: Der Mensch bleibt das letzte Kontrollorgan. Moderne Systeme setzen auf „Adaptive Intelligence“, die Zusammenhänge zwar erkennt und bewertet, die finale Entscheidung aber auf einer soliden Informationsbasis dem Menschen überlässt. Im Jahr 2026 trennt sich also die Spreu vom Weizen: Wer auf intransparente „Blackbox“-Systeme setzt, wird abgehängt. Wenn Sie tiefer in die Materie der digitalen Produktlebenszyklen eintauchen möchten, bietet die Webseite von Aras Software einen guten Einstieg.
Schreibe einen Kommentar