Community

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Was ist eine Community?

Wortbedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

community <engl.> Gemeinschaft

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mobilfunk ist eine Gemeinschaft nicht nur eine Gruppe von Menschen. Der Begriff beschreibt als Modewort auch die Gesamtheit aller Kunden eines Anbieters (Service-Provider oder originäres Netzbetreiber-Angebot). Eine Gemeinschaft kennzeichnet hier:

  • gemeinsamer Markenname,
  • gemeinsames Logo (einer Körperschaft; zum Beispiel einer Lebensmittelkette, eines sozialen Netzwerkes im Internet oder einer Boulevardzeitung),
  • vergünstigte Minutenpreise beziehungsweise geringerer SMS-Preis (eigener Tarif),
  • (häufig auch) das Vorhandensein eines Pauschaltarifs (Flatrate),
  • teilweise kostenlose Nutzung einer mobilen Internetseite des Anbieters.

Ob jemand Mitglied einer Mobilfunk-Gemeinschaft ist, kann bei einigen Anbietern anhand der Rufnummer erfragt werden. Diese sogenannte Community-Abfrage ist kostenlos und per Kurzwahl erreichbar. Beispiele dafür sind ALDI TALK und simyo.

Sogenannte Community-Tarife sind keinesfalls auf Prepaidkarten beschränkt.

Vier Netzbetreiber und Dutzende Communities[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mobilfunkmarken, die als Communities etikettiert werden, sind in Deutschland zumeist in den Funknetzen der vier Netzbetreiber Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 Germany angesiedelt. Diese Netzbetreiber stellen die Infrastruktur (Mobilfunknetz) und das Abrechnungssystem zur Verfügung.

Diese Dienstleistung führt bei vielen Verbrauchern zu Verwechslungen. Mobilfunk-Netz und Mobilfunk-Community werden oftmals gleichgesetzt. Bestes Beispiel dafür ist die irrige Annahme, die Begriffe "netzintern" und "anbieterintern" wären Synonyme.

Beispielsweise nutzen die Mobilfunkmarken PENNY MOBIL und ja! mobil jeweils das Netz der Telekom. Beide Anbieter werden über die Lebensmittelkette REWE vermarktet. Beide haben identische Konditionen im selben Mobilfunknetz. Sie grenzen ihre Kundengruppen jedoch bei den Partnertarifen voneinander ab. Exemplarisch dafür sind Gespräche zwischen ja!- und PENNY MOBIL: Sie kosten den üblichen Preis in andere Mobilnetze (11 Cent) und nicht den vergünstigten innerhalb des Partnertarifs (3 Cent). Auch Textnachrichten (SMS) von einem PENNY MOBIL-Kunden an einen Anschluß bei ja! mobil sind mit 11 Cent um 8 Cent teurer als anbieterinterne SMS. Die o2 Community-Flat wiederum kann nur für Anrufe zu direkten o2-Kunden (nicht o2-Marken wie z. B. FONIC, Blau etc.!) genutzt werden.

Mobile Datenübertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei manchen Anbietern ist die kostenlose Nutzung des Internetportals ein wichtiges Tarifmerkmal, das unter Umständen eine Gemeinschaft erst erschafft. Beispiele hierfür sind das Mobilportal eines bekannten Internet-Auktionshauses oder die mobile Internetseite eines privaten Fernsehsenders.

Ein bekanntes Beispiel für ein soziales Netzwerk ist die Webseite studiVZ, die mit ihren beiden Ablegern "schülerVZ" und "meinVZ" den Prepaidkunden den kostenlosen Zugriff auf die mobilen Portale m.schuelervz.net, m.studivz.net, m.meinvz.net erlaubt. (Die Abkürzung VZ steht übrigens für "Verzeichnis".)

Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verkauf von Mobilfunkdienstleistungen über Marken soll offenbar die Kundenbindung stärken, Öffentlichkeit schaffen und die Eigenwerbung unterstützen.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

und so weiter und so fort.

Vergleich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Übersichtstabelle werden die Pauschaltarife (Flatrates) einzelner Anbieter miteinander verglichen. Dabei wird unterschieden zwischen Gesprächen zum Festpreis und Pauschalen für den Versand von Kurzmitteilungen zwischen Kunden desselben Anbieters.